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CO2-neutrales Output-Management

Liebensteiner Kartonagenwerk | Case Study
Case Study Liebensteiner Kartonagenwerk

Hintergrund

Das Liebensteiner Kartonagenwerk ist ein seit 1968 in Plößberg ansässiges, familiengeführtes Unternehmen und eines der modernsten und leistungsfähigsten Wellpappenverarbeitungswerke Europas. Ca. 90 Prozent der Produktionsprozesse sind automatisiert. Der Maschinenpark umfasst insgesamt 18 Anlagen, von Inliner- über Stanz- bis hin zu Falt-Klebe- Maschinen. Alle Anlagen sind an das automatische Intralogistiksystem angebunden und können in Echtzeit überwacht und gesteuert werden. Es werden Kartonagen in der Größe von Zigarettenschachteln bis hin zu „kleinen Garagen“ ge­fertigt. Rund 150 Millionen Quadratmeter Wellpappe werden in einem Jahr verarbeitet.

Dabei spielen Umweltaspekte eine zentrale Rolle. Diese werden bereits bei der Beschaffung von Rohstoffen berücksichtigt. Der Hauptlieferant hat 2015 einen seiner Produkti­onsstandorte direkt neben das Liebensteiner Kartonagenwerk gebaut. Somit wird die Wellpappe über Förderbänder durch ein Tor direkt ins Liebensteiner Werk transportiert. Der bezogene Rohstoff „Nextboard“ ist eine dünne und leichte Wellpappe, welche weniger energieaufwändig ist als herkömmliche Wellpappe.

Bislang fielen bei den Auslieferungen der Kartonagen mit den hauseigenen LKW Leerfahrten an. Doch durch die Gründung des Geschäftszweiges Liebensteiner Logistik, einer Speditionsdienstleistung, werden diese nun deutlich reduziert, indem Speditionsaufträge angenommen werden, die auf dem Rückweg liegen. Das Thema Umwelt wird beim Liebensteiner Kartonagenwerk großgeschrieben – die Aspekte Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stehen im Fokus.

Die Ausgangssituation

Das Liebensteiner Kartonagenwerk wollte seine Drucklandschaft konsolidieren und dabei heterogene Strukturen aufbrechen. Gleichzeitig sollte die Ökobilanz des Dokumentenmanagements verbessert und die Administration vereinfacht werden. Das starke Wachstum des Verpackungs­spezialisten in den vergangenen Jahren führte dazu, dass auch die IT-Infrastruktur rasant expandierte.

Die Folge davon war ein Drucker-Wildwuchs mit verschiedenen Endgeräten unterschiedlicher Hersteller. Das ging nicht zuletzt auf Kosten der Zuverlässigkeit und des Service. Die IT-Abteilung war deutlich mit der Wartung der Geräte gefordert. Zudem gab es kein zentrales Druckmanagement: Die eingesetzten Geräte mussten einzeln konfiguriert und gewartet und Verbrauchsmaterialien geräteabhängig disponiert werden. Das führte nicht nur zu einem erhöhten Arbeitsaufwand, sondern es fehlte auch ein Gesamtüberblick über die eingesetzte Druckinfrastruktur und die Verbrauchsmaterialien.

Das Liebensteiner Kartonagenwerk wollte seine Drucklandschaft konsolidieren und dabei heterogene Strukturen aufbrechen. Gleichzeitig sollte die Ökobilanz des Dokumentenmanagements verbessert und die Administration vereinfacht werden.Das starke Wachstum des Verpackungs­spezialisten in den vergangenen Jahren führte dazu, dass auch die IT-Infrastruktur rasant expandierte. Die Folge davon war ein Drucker-Wildwuchs mit verschiedenen Endgeräten unterschiedlicher Hersteller. Das ging nicht zuletzt auf Kosten der Zuverlässigkeit und des Service.

Die IT-Abteilung war deutlich mit der Wartung der Geräte gefordert. Zudem gab es kein zentrales Druckmanagement: Die eingesetzten Geräte mussten einzeln konfiguriert und gewartet und Verbrauchsmaterialien geräteabhängig disponiert werden. Das führte nicht nur zu einem erhöhten Arbeitsaufwand, sondern es fehlte auch ein Gesamtüberblick über die eingesetzte Druckinfrastruktur und die Verbrauchsmaterialien.

Die Umstellung unserer Drucker auf Kyocera hat unsere Abläufe deutlich optimiert

Markus Bauer

Die Lösung

In enger Kooperation mit dem Bürolösungsspezialisten Grasenhiller, ebenfalls in der Region ansässig, analysierte Liebensteiner seine Output-Infrastruktur. Schnell war klar, dass eine Geräteflotte eines auf das Output-Management spezialisierten Herstellers zum Einsatz kommen sollte. Diese Flotte soll zentral verwaltet werden können und in Bezug auf den Toner eine CO2-neutrale Alternative zu den bisher eingesetzten Produkten bieten. Damit soll die Lösung die IT und Umwelt gleichermaßen entlasten und Prozesse im Dokumenten-Workflow beschleunigen. Die Grasenhiller GmbH berät mit ihren rund 100 Fachkräften Businessanwender rund um alle Belange der Büro-IT und -Technik. Als Partner von Kyocera Document Solutions besitzt das Unternehmen das notwendige Knowhow, um optimale Output-Management-Lösungen für seine Kunden zu implementieren. So fiel auch bei Liebensteiner schnell die Wahl auf eine Kyocera-Lösung, bei der Hard- und Software nahtlos ineinandergreifen.

Mit dem KYOCERA Device Mana­ger lassen sich alle Geräte zentral verwalten, selbst wenn sie sich in verschiedenen Netzabschnitten befinden. Neben dem initialen Setup können Gruppen und Rechte zugewie­sen werden, automatische Konfigurationen durchgeführt sowie Füllstände und Druckleistungen abgefragt werden.Smarter ProzessoptimiererErgänzt wird der Device Manager durch KYOcontrol, ein smartes Prozessmanagement-System, das die Drucker und deren Auslastung optimiert. So gelangen beispielsweise Druckjobs aufgrund individueller Druckregeln ohne Umwege zu den festgelegten Ausgabesystemen. Ebenso gezielt kön­nen auch Scans verarbeitet und verteilt werden.KYOcontrol verfügt über Schnittstellen zur nahtlosen Einbindung in die IT- und Dokumentenstruktur oder zur Anbindung an weitere Systeme.

Durch den Einsatz intelligenter Druckregeln lassen sich Toner und Papier einsparen. Drucke werden somit unter ökologischen Gesichtspunkten optimiert. Durch die Follow- Me-Funktion können Druckaufträge geräteunabhängig erle­digt werden. Gleichzeitig bleibt die Vertraulichkeit der Ausdrucke stets gewährleistet. Toner aus der Print-Green-Initiative von Kyocera hilft dem Unternehmen zusätzlich dabei, seine CO2-Bilanz zu verbessern.

KYOCERA Print Green

Klimafreundliche Druckprozesse dank KYOCERA Print Green. So funktioniert das Print-Green-Programm.

Das Ergebnis

Das Liebensteiner Kartonagenwerk ist mit der Umstellung sehr zufrieden. Innerhalb eines Jahres hat Grasenhiller die Implementierung der Lösung während des laufenden Betriebs umgesetzt. Der Gesamtprozess wurde in drei Schritte gegliedert, sodass die Umstellung auf die neue Kyocera-Output-Infrastruktur clusterweise erfolgte. Zweck dieser Vorgehensweise war es, immer zwei Drittel der Drucker in einem aktiven Zustand zu erhalten, damit die Geschäftsprozesse weitestgehend ungestört ablaufen konnten. Zusätzlich wurde auf diese Weise auch ein Sicherheitspuffer geschaffen, falls es bei der Implementierung zu Problemen kommen sollte. Das war jedoch nicht der Fall, sodass die Umstellung auf die neuen Kyocera Geräte und die Software absolut reibungslos verlief. Nicht zuletzt die detaillierte Planung des Roll-outs und der frühzeitige Test der Drucker­treiber in der Produktivumgebung haben sichergestellt, dass es zu keinen Komplikationen gekommen ist.Durch die zentrale Verwaltung werden die Endgeräte nun besser ausgelastet und der Print-Green-Toner sorgt für eine optimierte Öko-Bilanz. Im Rahmen des Print-Green-Projekts werden für den bei der Tonerproduktion anfallenden CO2-Ausstoß Kompensationen durch Kyocera Document Solutions in Kooperation mit der Organisation myclimate geschaffen. Im Zeitraum Anfang Juli 2017 bis Ende Dezember 2018 wurden so 5,79 Tonnen CO2 ausgeglichen. Zusätzlich können über die Kyocera Printmanagement-Anwendungen Ausdrucke optimiert werden. So wird im Liebensteiner Kartonagenwerk eine Menge Papier eingespart, ohne dass dies zu Lasten der Geschäftsabläufe geht.

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